Ein DJ -Mix und seine Folgen abwehren - Teil II

Nach tagelanger Arbeit bin ich gestern auf heute umgezogen und freue mich nun die Folgenden Informationen bekannt geben zu können:

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Euer PierreLeFou

Nachdem ich in Teil 1 meines Artikels über die meinigen und ersten Gehversuche berichtet habe, wollte ich nun reflektierend nach 10 weiteren Tagen mal so berichten, was passiert ist.

Wenn es ausschließlich nach den Resultaten gehen würde, dann würde der Bericht genau jetzt hier enden. ut er aber nicht, weil ich doch schon noch etwas zu sagen muss. Und keine Angst: Es wird sicher nochweitere Teile geben, denn ich habe ja noch nicht mein Ziel erreicht.

Thema Rush: Seine Website hat - genau - kein Impressum. Also ich über Whois mir die Email besorgt. Ich brav eine Email geschrieben, mit dem Resultat, dass ich vom Mail-Server die Antwort erhielt, dass ich keine Berechtigung habe, dem DJ Rush eine Email zu schreiben. Cool dachte ich mir so, und versuchte eine weitere Email-Adresse von mir. Nachdem hier und bei Versuch 3 ebenfalls diese Antwort gekommen war und ich eigentlich schon mit dem Blutdruck an der Oberkante nach Luft suchte, habe ich dann dennoch KNE Deep Booking und eine gewisse Tina dazu überreden können von Ihrem Account eine Email an DJ Rush zu enden. Eine Antwort habe ich bis heute nicht.

Killaz Records: Bei diesem Thema verhält es sich ähnlich. Die Website hat von dem Begriff “Anbieterkennung” noch nie etwas gehört. Es existiert zwar ein Impressum, nur steht da nicht dass drin, was da so drinnen stehen sollte. Es geht nur daraus hervor, dass Thorsten Kanzler Inhaber ist. Also ich wieder in Whois rein und die Adresse von einem Herr Schlegel rausgeholt. Ich musste wohl davon ausgehen, dass es sichdabei um Thorsten Kanzler handelte. Ich also ein Brief geschrieben und ab zur Post. Und jetzt ratet mal was passiert ist. Richtig. Ich habe den Brief zurückbekommen, weil Empfänger unbekannt.

Zwei Briefe sind aktuell noch unterwegs. Ein Brief ging an einen Herrn Strauß von Protect Records in Jarplund-Weding. Der andere ging nach Slovenia und betrifft das Label Braindamage. Drei Labels muss ich noch mittels Brief anschreiben, da keine Reaktion per Email vorliegt. Und die anderen, die ich per Email kontaktiert habe, haben sich auch nicht gemeldet.

Alles in allem ist es nun nach zwei Wochen mit einer positiven und 0 weiteren Rückmeldungen und falschen Kontaktdaten ein Traum, der eigentlich mich nun endlich verstehen lässt, warum sich keine Sau - außer die, die gerade schreibt - sich die Mühe macht, die Genehmigung einzuholen, dass mna Tracks vom Label in seinen Promotion-Mixen verwenden darf. Nö, die anderen machen es einfach. Und ich könnte darauf wetten, wenn ich nach den aktuellen Erfahrungen ähnlich Handeln würde, dass ich derjenige welche bin, den Sie dann in den Hintern beißen.

Ich habe also die Wahl zwischen Risiko oder aber ich kann rein rechtlich gesehen keinen Track für Mixe verwenden.

Ich kann aktuell gar nicut so viel kotzen, wie ich essen kann. Ich bleibe am Ball und werde ich weiteren Teilen berichten. Ich werde aber nicht aufgeben und werde mir notfalls eine andere Möglichkeit ersuchen, bzw. Leuten wie Magazinen weiter auf den Sack gehen, bis hier eine Lösung für solch ein Übel erreicht wurde. Dies bezieht dann auch Diskussionrunden mit der GEMA ein etc. Es bleibt also weiter spannend.

Euer PierreLeFou

One Response to “Ein DJ -Mix und seine Folgen abwehren - Teil II”

  1. Hi Pierre,

    du hast mein Mitgefühl - mir geht es ganz genauso… ich bin aktuell auch dabei genau solche Lizenzierung einzuholen… gut bei mir ist es bisher nur eMail und Telefonverkehr… aber die Reaktionen sind ähnlich. Anscheinend sind es nur die gaaaaanz kleinen Labels die solchen Díngen gegenüber offen eingestellt sind. Die großen bekannten Künstler bzw. Agenturen die dahinter stehen, reagieren entweder gar nicht, oder aber sagen kurz und knapp das eine Nutzung für Mixe nicht möglich ist.

    Toll!

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