Ein DJ -Mix und seine Folgen abwehren

Nach tagelanger Arbeit bin ich gestern auf heute umgezogen und freue mich nun die Folgenden Informationen bekannt geben zu können:

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Ich freue mich auf euren Besuch und danke für euer Interesse

Euer PierreLeFou

So. Nun ist es soweit. Mein erster Beitrag in diesem Blog und das Jahr fängt gleich Scheiße an.

Ich hole mal etwas aus. Achtung: Ich habe nach circa 12 Jahren wieder Lust als DJ tätig zu sein und mein Tanzbein mit anderen zu teilen. Früher war alles einfach. Da kaufte man sich ein paar Platten im Laden seines Vertrauens, dann machte man ein paar Mix-Demos fertig, stellte diese online und versendete einige Exemplare an Clubs. So war es früher.

Heute hingegen muss man sich ständig umdrehen und gucken, dass man nicht im Knast landet, bzw. das man durch einen Anwalt, dem praktisch beim$-Zeichen einer abgeht, nicht ausgeluscht wird. Ich spreche von Abmahnungen wegen Copyright-Verletzungen. Früher hat das keine Sau interessiert. Nun aber, nachdem die Musikindustrie merkt, dass Sie wohl irgendetwas falsch gemacht haben muss, ist Sie hinter dem Thema her, wie Fliegen nach einem Haufen Scheiße.

Ok, den Fliegen ist es praktisch in die Wiege gelegt. Aber muss denn das sein. Nun gut. Da ich ja als DJ nunmal irgendwie auf mich aufmerksam machen muss - in Form von Mixen für die Internet-Seite - dachte ich mir: “Ich bin fair, also frage ich die Labels sicherheitshalber vorher, ob Sie was dagegen haben, dass ich zu Promotion-Zwecken, die Tracks nehmen darf”.

Ich muss dazu sagen, dass natürlich eine Playlist beiliegt. So schrieb ich also ein paar Labels an. Und dieser Eintrag heute hier widme ich der DANCE ALL DAY Musicvertriebs GmbH aus München. Eine derartige verborte und arroganteHaltung habe ich nicht für möglich gehalten. Aus Schutz vor einer Klage, nenne ich nicht den Namen des Mannes mit dem ich diesen netten Plausch hatte.

Es ging los mit Mail-Verkehr und danach bat derjenige um Rückruf. Gesehen und geschehen durfte ich mir wie ein kleiner Schuljunge eine bergprädigt anhören, so nachdem Motto, ich kleines Licht frage da an und die würden ja Ihre Brötchen verdienen usw. usw. usw.

ich nutze eine Atempause und ging dazwischen. “Es ginge doch erst einmal nur um Promotion und dass ich doch auch Werbung für die machen würde und Sie müssten praktisch jedem DJ verbieten die Platten im Club aufzulegen”. Ich muss noch erwähnen, dass die Firma für mehrere Labels den Vertrieb macht und laut Aussage wohl zu den Top 30 Labels gehört (lach). Nun gut. Seine Antwort auf meine Anmerkungen verhallten so und er setzte wieder an……

Ich will euch nicht langweilen, deshalb kürze ich es ab. Ich für meinen Teil werde kein Vinyl mehr vom Label Technoforza erwerben, da mir die Denkweise eines solchen Labels, bzw. den Sturköpfen, die da den Vertrieb machen, mächtig auf den Senkel geht.

Und da soll noch einmal jemand sagen, dass die User die Musikindustrie kaputt gemacht haben. Nein, nein. Die Industrie, also die Großen sind es, die sich selbst über Kopierschutz und solche Denkweisen das Brett vor den Kopf nageln.

Ich werde euch bzgl. den Lizenz-Anfragen an die Labels auf dem Laufenden halten. Es gibt nämlich auch positive Beispiele wie Abstract Records (http://www.abstract-online.de).

Dies wird nicht der Letzte Beitrag zum Thema Lizenzen und GEMA etc. gewesen sein. Zum Beispiel kann man nämlich für 30 Euro im Monat bei der GEMA eine Webradio-Lizenz erwerben. Dort könnte ich praktisch den ganzen Tag Tracks vom oben angesprochenen Label spielen und die sehen keinen Cent dafür.

Ihr könnt mir sagen, was ihr wollt. Die wissen doch alle selber nicht, wie dem beizukommen ist und so wird hier ein Pflaster aufgeklebt und dort etwas kaschiert. Aber am Ende des Tages kann man halt keine Kuh mehr melken, wenn Sie schon Milch gegeben hat.

Bevor ich es vergesse: Wer von Euch auf DJ-Mixex.com seinen Mix gesteckt hat und sich dort vom Label Technoforza Tracks befinden, sollteden Mix von der Seite nehmen. Die Herren und Damen von Dance All Day haben wirklich viel Zeit, da Sie sich die Mühe machen dort die Mixe nach Ihren Tracks zu durchhören.

Euer PierreLeFou

2 Responses to “Ein DJ -Mix und seine Folgen abwehren”

  1. warum kann ich nicht so geil daher quatschen. Meine ich echt ernst. Mach weiter so. Werde öfter mal den Feed auslesen.

  2. [...] Januar 13, 2008 Abgelegt unter: Lizenzen, Recht und GEMA — pierrelefou @ 10:05 vormittags Nachdem ich in Teil 1 meines Artikels über die meinigen und ersten Gehversuche berichtet habe, wollte ich nun reflektierend nach 10 [...]

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